League of Legends

League of Legends

GAMES, MOBA

Gameplay

Spielvorbereitung
Vor dem Beginn einer Runde kann ein Spieler mit Hilfe eines automatischen Matchmaking-Systems Mitspieler und Gegner suchen. Alternativ kann ein Spieler für ein freies Spiel seine Mitspieler manuell suchen oder aus seiner Freundesliste einladen. In diesem Fall findet das Matchmaking-System keine Verwendung. Sind genügend Spieler für beide Teams gefunden (fünf je Team im klassischen Modus), gelangen alle Spieler der Partie gemeinsam in die Champion-Auswahl. Hier kann jeder Spieler seinen gewünschten Champion, eine Spielfigur mit individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen, auswählen. Der Spieler erfüllt dabei die Rolle des Beschwörers, der diese Figur beschwört und steuert. Je nach Spielmodus können alle Spieler gleichzeitig wählen oder jeweils abwechselnd pro Team. Im abwechselnden Auswahlmodus können zudem vor der Auswahl von allen 5 Mitgliedern jedes Teams je ein Champion „gebannt“ werden. Gebannte Champions können von keinem Spieler beider Teams gewählt werden.

Neben dem Champion können zwei Beschwörerzauber gewählt werden, welche im Spiel Verwendung finden. Diese sind vom gewählten Champion unabhängig. Zudem kann aus diversen Fertigkeitsverbesserungen und den Runen ausgewählt werden, um den Champion an die individuelle Spielstrategie anzupassen.

Spielverlauf
Das Spielfeld selbst ist in zwei ähnlich gehaltene Hälften aufgeteilt, von denen jede einem Team zugeordnet ist. Je nach Karte und Spielmodus gibt es mehrere Wege zwischen beiden Kartenhälften. Die Wege werden im Spieljargon allgemein als Lanes (englisch lane, dt.: „Fahrspur“ oder „Weg“) bezeichnet, wobei das Gebiet zwischen diesen häufig als „Dschungel“ zusammengefasst wird. In diesem befinden sich diverse neutrale (keinem Team zugehörige) Monster, d. h., Mitglieder beider Teams können sie besiegen. Einige dieser Monster verleihen einem Champion – zusätzlich zu Erfahrung und Gold – einzigartige, zeitlich eingeschränkte Verbesserungen. Das Spielfeld ist nur an denjenigen Stellen aufgedeckt, wo sich gerade ein Spieler, ein Turm, Vasallen oder ein sogenanntes „Auge“ (englisch ward) des eigenen Teams befinden. Ein Auge ist ein einmalig verwendbarer Gegenstand, der für eine begrenzte Zeitspanne einen kleinen Sichtbereich erschafft. Der Rest ist im sogenannten Kriegsnebel verborgen, also für Spieler nicht einsehbar.

Je zwei Teams aus in der Regel drei oder fünf Spielern treten gegeneinander an. Die beiden Teams starten auf gegenüberliegenden Seiten einer Karte in der Nähe eines Hauptgebäudes, das Nexus genannt wird. Ziel ist es, den gegnerischen Nexus zu zerstören. Der Nexus wird dabei vom gegnerischen Team sowie von computergesteuerten Einheiten (sogenannten „Vasallen“, im engl. Minions) und Türmen verteidigt. Die Vasallen werden in die Richtung des gegnerischen Hauptgebäudes entsandt und folgen den jeweiligen „Lanes“, sie laufen nicht durch den „Dschungel“. Außerdem greifen sie nahe Gegner an. Außer im Spielmodus „Dominion“ gibt es neben dem Nexus noch Inhibitoren. Falls sie zerstört werden, werden auf der Gegenseite der entsprechenden „Lane“ stärkere Vasallen erscheinen – sogenannte Supervasallen. Um einen zu schnellen Spielfortschritt zu verhindern, kann der Nexus nicht direkt angegriffen werden. Es müssen zuerst auf mindestens einer „Lane“ alle gegnerischen Türme, also der äußere, innere und der Inhibitor-Turm, sowie der Inhibitor selbst, zerstört werden. Anschließend werden die beiden Nexustürme, die unabhängig von einer „Lane“ sind, angreifbar, und erst nach deren Zerstörung kann auch der Nexus angegriffen werden.

Durch das Töten von Vasallen, Monstern oder gegnerischen Champions gewinnt der eigene Champion an Erfahrung, d. h., sie erreichen eine höhere Stufe („Level“), in der neue Fähigkeiten freigeschaltet oder diese verbessert werden können, wobei diese durch den jeweiligen Champion bestimmt und nicht völlig frei wählbar sind. Zudem werden diverse grundlegende Attribute des jeweiligen Champions verbessert. Ferner gibt es für einen Spieler, der den endgültigen, tödlichen Schlag auf eine feindliche Einheit ausführt, einen gewissen Betrag an Gold. Dieses kann genutzt werden, um in der eigenen Basis spezielle Gegenstände für den Champion zu kaufen, die die verschiedenen Attribute (wie zum Beispiel Lauftempo) verbessern oder sich anderweitig positiv auswirken. Jeder Gegenstand, der im Shop erhältlich ist, lässt sich aus einer gewissen Anzahl an Einzelstücken herstellen. Ein Gegenstand kann dabei aus verschiedenen vielen Untergruppen bestehen und besitzt im ausgebauten Zustand eine bestimmte, zumeist einmalige, passive Fähigkeit. Diese passive Fähigkeit wird zusätzlich zu den Attributen des Gegenstandes gewährt und unterstützt den Spieler mit besonderen Fähigkeiten.

Ein Spiel dauert je nach Spielmodus, Karte und Spieleranzahl im Regelfall etwa 15 bis 60 Minuten, wobei es jedoch möglich ist, eine Partie vorzeitig durch Kapitulation zu beenden. Dieser müssen mindestens 70 % der Spieler des betroffenen Teams zustimmen, und auf den Karten Kluft der Beschwörer und Heulende Schlucht müssen mindestens 20 Minuten beziehungsweise auf den Karten Gewundener Wald und Kristallnarbe 15 Minuten vergangen sein. Auf den Karten Kluft der Beschwörer und Heulende Schlucht besteht zudem die Möglichkeit der vorzeitigen Kapitulation. Diese ist nach 15 Minuten Spielzeit möglich und muss von allen Teammitgliedern akzeptiert werden.

Playerunknowns Battlegrounds

Playerunknowns Battlegrounds

GAMES, SHOOTER, SURVIVAL

Spielinhalt

Spielwelt
Die Spielwelt ist eine abgelegene und weitläufige Insel nach osteuropäischem Ideal, welche sich an dem Brutalismus und der Sowjetunion in den 1950er Jahren orientiert. Die Welt umfasst eine Größe von etwa 64 Quadratkilometern. Die Spielzone der Open-World-Spielwelt wird in bestimmten Zeitintervallen kleiner und der Spieler erleidet Schaden, wenn er sich außerhalb des definierten Bereichs befindet. In der Spielwelt selbst befinden sich verlassene Häuser, Straßen, Wälder und Dörfer. An definierten Punkten auf der Karte, meist in Häusern oder überdachten Regionen, befinden sich verschiedene Ausrüstungsgegenstände wie Waffen, Helme oder schusssichere Westen.

Spielprinzip und Spielmechanik
Das Prinzip ist an den japanischen Film und Manga Battle Royale angelehnt. Der Spieler landet mit einem Fallschirm von einem Flugzeug aus auf einer abgelegenen Insel. Dort muss er versuchen, möglichst lange zu überleben. Der spielbare Charakter lässt sich zuvor frei gestalten. Eine kreisförmige Begrenzung wird in bestimmten Zeitintervallen kleiner und sorgt für Schaden bei Spielern, falls sie sich noch nicht innerhalb des sicheren Bereiches befinden. Dadurch werden die Spieler auf einen zufälligen Punkt in der Karte gelenkt. Zuvor wird die bevorstehende Verkleinerung bereits an einer Markierung auf der Minimap angezeigt. Das Spiel ist auf den Mehrspielermodus begrenzt. Alleine oder als Zweier- oder Vierer-Team kämpft man gegen bis zu 100 weitere Spieler. Dabei stehen einem unterschiedliche Waffen, Fahrzeuge, Kleidung und sonstige Ausrüstungsgegenstände, die man in der Spielwelt finden kann, zur Verfügung. Seltene Waffen und Items werden über sogenannte Air Drops, die zufällig in der Spielwelt platziert werden, ausgesendet und sorgen häufig für Gefechte zwischen Spielern. Wahlweise ist es auch möglich, statt in der Third-Person-Ansicht in der First-Person-Ansicht zu spielen. Gewonnen hat der Spieler oder das Team, welches als letztes übrig bleibt. Eine durchschnittliche Runde dauert etwa 30 Minuten, variiert aber stark zwischen den unterschiedlichen Fähigkeiten der Spieler und dem Zufallsfaktor Ausrüstung. Nach einem Spiel erhalten die Spieler u. a. auf Basis ihrer Tötungen und Überlebensdauer Erfahrungspunkte, die sie für rein optische Charakterverbesserungen nutzen können. Rein optische Gegenstände wie Kleidung können auch über den Steam-Marktplatz gehandelt werden.

Custom-Games und Mods
Durch sogenannte Custom-Game-Funktionen ist es Spielern möglich, Matches mit eigenen Regeln zu eröffnen und eigene Spielmodi zu kreieren. Einer davon ist z. B. ein Zombiemodus, welcher später offiziell von den Entwicklern umgesetzt wurde. Dabei übernimmt ein Großteil der Spieler die Rolle eines Zombies und muss versuchen, die noch überlebenden Spieler zu infizieren. Die Zombies haben den Vorteil in der Überzahl zu sein und die Überlebenden dafür die Möglichkeit, Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Verbandswerkzeuge zu benutzen. Die Unterstützung von Mods sei in Planung.

Diablo III

Diablo III

GAMES, MMORPG

Spielprinzip

Das Spiel beginnt mit der Charaktererstellung durch den Spieler. Insgesamt verfügt Diablo III über sieben spielbare Charakterklassen (Barbar, Hexendoktor, Zauberer, Mönch, Dämonenjäger, (und mit der Erweiterung „Reaper of Souls“) Kreuzritter, (als DLC) Necromancer). Anders als in den Vorgängern gibt es zu jeder Klasse einen weiblichen und einen männlichen Avatar. Das Talentsystem wurde stark überarbeitet und der Spieler erhält nach Stufenaufstiegen automatisch neue aktive Talente (engl. skills) oder passive Fähigkeiten. Die Charakterklassen sind daher nur bedingt vergleichbar mit den zwei Vorgängern. Des Weiteren können die aktiven Talente nunmehr durch ebenfalls mit Stufenaufstiegen automatisch freigeschalteten Runen verknüpft werden, wodurch die jeweilige Fähigkeit unterschiedliche Boni erhält. Es kann immer nur eine (oder keine) der derzeit pro aktivem Talent verfügbaren fünf Runen verknüpft werden. Die Skills können jederzeit geändert werden (jedoch unterliegt jede Änderung einer kurzen Abklingzeit). Der Spieler steuert seine Spielfigur aus der Vogelperspektive. Im Unterschied zu den beiden Vorgängern wird die Grafik in 3D dargestellt. Diablo III behält dabei die wesentlichen Merkmale der Bedienoberfläche seiner beiden Vorgängertitel bei.

Das Spiel ist hauptsächlich auf gemeinsames Spiel ausgelegt, wofür eine neue Version des Battle.net dient, die bereits für StarCraft II eingeführt wurde. Die Gruppengröße ist hierbei auf vier Spieler begrenzt. Der Einspielermodus ist lediglich eine Begrenzung auf einen Spieler, welcher die Möglichkeit hat, das laufende Spiel dauerhaft für andere Spieler zugänglich zu machen. Dies beinhaltet auch, dass ein Spieler im Mehrspieler-Modus dazu in der Lage ist, das Spiel alleine zu bestehen. Das Spiel passt sich jeweils der Anzahl der Mitspieler in der Gruppe an, wodurch die Gegner stärker werden. In der zweiten Version des Battle.net soll die Sicherheit gegen Betrüger deutlich verbessert werden.

Neu eingeführt wurden sogenannte Heilkugeln, wie man sie sonst eher aus Jump-’n’-Run-Spielen kennt. Zusätzlich werden wie im ersten Teil zu den Quests der Haupthandlung auch zufällig generierte Nebenquests erzeugt, während im zweiten immer die gleichen Quests zu lösen waren. Weiterhin führt der Tod eines Charakters in Diablo III nicht mehr zu Erfahrungsverlust. Stattdessen verlieren die Ausrüstungsgegenstände 10 % ihrer Haltbarkeit und kosten daher Gold für die Reparatur. Wie im Vorgänger kann der Spieler Begleiter anheuern, die ihn im Einzelspieler-Modus unterstützen. Dafür stehen ihm, nach Vollendung der entsprechenden Quests, ein Templer, ein Schuft oder eine Verzauberin zur Verfügung, solange nur ein Spieler zugegen ist.

Ebenfalls aus dem Vorgänger bekannt, bietet Diablo III einen Hardcore-Modus, sobald ein Charakter im normalen Modus auf Level 10 gesteigert wurde. Hardcore-Charaktere können nach dem Tod nicht wiederbelebt werden und ihre Ausrüstung ist (im Gegensatz zum Vorgänger) verloren. Außerdem gibt es für den Hardcore-Modus ein separates Auktionshaus und Hardcore-Charaktere können nur untereinander in Gruppen spielen. Neu ist in diesem Spielmodus, dass verstorbene Charaktere in eine persönliche Ruhmeshalle für gefallene Helden aufgenommen werden können.

Der Spieler kann im Verlauf der ersten beiden Akte zwei Handwerker – einen Waffenschmied und einen Juwelier – freispielen, die anschließend weiter ausgebildet werden können. Genau wie die persönliche Schatztruhe teilen sich ab der erstmaligen Freischaltung alle Charaktere des Spielers denselben Schmied und Juwelier, die für neue Charaktere damit auch von Anfang an zur Verfügung stehen. Eine Trennung gibt es lediglich zwischen dem normalen Spielmodus und dem Hardcore-Modus. Für den Zugriff auf die Handwerker im Hardcore-Modus müssen diese ein weiteres Mal freigespielt werden.

Counter Strike: GO

Counter Strike: GO

GAMES, SHOOTER

Spielinhalt

Wie in Counter-Strike-Spielen üblich, wird ein Gefecht auf einem begrenzten Spielfeld (Map) zwischen zwei Gruppen, Terroristen (Terrorists, kurz: T) und einer Antiterroreinheit (Counter-Terrorists, kurz: CT), mit Waffen ausgetragen. Die Art des Gefechtes variiert je nach Spielmodus. Der Spieler hat die Möglichkeit online auf offiziellen Servern oder auf von der Steam-Community erstellten Servern zu spielen. Zudem kann der Spieler auch selbst einen Server hosten, auf welchem er alleine, privat mit anderen Spielern und/oder mit Bots spielen kann.

Spielmodi
Auf dem offiziellen Spielserver kann der Spieler einen von sieben Spielmodi (Deathmatch, Wingman, Kriegsspiele, Wettrüsten, Zerstörung, Gelegenheitsspiel und Wettkampf) wählen. Danach wird ihm ein passender Server mit den vorgegeben Einstellungen zugewiesen. Im Privatbereich und auf den Community-Servern können die Spielmodi von diesen Genannten abweichen. Abgesehen von offiziellen Wettkämpfen können die Spieler einem Server jederzeit beitreten oder verlassen und am Ende eines Spiels die nächste Map bestimmen.

Klassisch
Der klassische Modus ist in Runden unterteilt. Eine Seite muss eine bestimmte Anzahl an Runden gewinnen (je nach Einstellung und Spielmodus unterschiedlich), um als Sieger des Spiels hervorzugehen. Die Spieler werden je nach Seite am Anfang einer Runde auf separaten Spawnplätzen (T- bzw. CT-Spawn) aufgestellt. In diesem auf dem Radar angegeben Bereich darf der Spieler zudem am Anfang einer Runde Schusswaffen, Granaten und Ausrüstung kaufen. Im klassischen Modus muss eine der beiden Seiten eine Aufgabe in einer bestimmten Zeit erfüllen. Diese Seite ist in der Handlungspflicht, da sie im Falle des Zeitablaufs die jeweilige Runde verlieren würde. Werden alle Gegner vor Zeitablauf ausgeschaltet, hat man in der Regel die Runde automatisch gewonnen.

Der klassische Modus ist wiederum in zwei Arten unterteilt:

Szenario Bombenentschärfung: Bei der Bombenentschärfung haben die Terroristen die Aufgabe C4 auf einen von zwei auf dem Radar vorgegeben Bombenplätzen (Bombenspots) zu platzieren. Die Bombenplatzierung dauert etwa drei Sekunden. Die Anti-Terroristen müssen genau dieses Ziel verhindern und die Bombenspots verteidigen. Gelingt es den Ts die Bombe zu legen, muss die CT-Seite die Bombe entschärfen, um noch einen Rundensieg zu erlangen (selbst wenn alle Gegner eliminiert wurden). Die Entschärfungszeit dauert ohne Ausrüstung 10 Sekunden. Bombenentschärfungsmaps sind mit dem Präfix „de_“ (für „defuse“; Deutsch: entschärfen) versehen.
Szenario Geiselbefreiung: Bei der Geiselbefreiung haben die Counter-Terroristen die Aufgabe mindestens eine von zwei auf der Map platzierten unbeweglichen Geiseln zu retten. Die Ts müssen die Geiseln beschützen. Erreicht ein Counter-Terrorist eine Geisel erfolgreich, kann er diese retten und in die Geiselrettungszone, welche sich meist innerhalb des CT-Spawns befindet, bringen. Der Rettungsvorgang dauert ohne Ausrüstung 4 Sekunden. Schafft es ein CT eine Geisel in die Geiselrettungszone zu tragen, hat dessen Team die Runde für sich entschieden. Die Geiseln können selbst nicht sterben; ein Spieler, welcher eine Geisel verletzt, bekommt dennoch Geld abgezogen. Geiselrettungsmaps haben das Präfix „cs_“.
Bei Maps ohne konkrete Aufgabe (nur in der Community möglich) ist das einzige Ziel im klassischen Modus das Töten aller Gegner. Hier endet eine Runde bei Zeitablauf unentschieden.

Wettkampf
Ein CS:GO-Team bereitet sich in einem Huddle auf ein Spiel vor.
Der Wettkampf ist der wichtigste Modus des Spiels. Professionelle Counter-Strike-Matches werden fast ausschließlich in diesem Modus ausgetragen. Jede Seite besteht aus genau fünf Spielern, welche ein Team bilden müssen und damit für den Rest des Wettkampfs zusammenbleiben. Verlässt ein Spieler den Wettkampf, wird dieser in der Folgerunde durch einen Bot ersetzt. Bei professionellen Wettkämpfen wird das Spiel in solchen Fällen pausiert oder gar abgebrochen. Das Siegerteam wird im System „Best-of-30“ ermittelt. Vor dem Start gibt es die bis zu 5 Minuten lange Aufwärmphase, in welcher die Spieler beitreten sollen und sich bereits einspielen können. Auf E-Sport-Veranstaltungen, die nicht Online ausgetragen werden, ist es üblich sich in der Aufwärmphase in einem Huddle taktisch und mental auf das Spiel einzustimmen. Ein Spiel beginnt auf diesen Turnieren, wenn alle Akteure spielbereit sind. Da viele Maps auf einer Seite leichter zu spielen sind als auf der anderen, werden die Seiten nach der Hälfte der Runden (nach 15 Runden) getauscht. Die Seitenwahl wird im Profibereich oft mit einer Messerrunde bestimmt. Dabei dürfen die Spieler nur mit dem Messer Schaden zufügen. Der Gewinner darf seine Seite für die erste Hälfte wählen. In normalen Wettkämpfen wird die Seitenwahl zufällig bestimmt. Hat eine Mannschaft 16 Punkte erreicht, sodass die andere Mannschaft nicht mehr aufholen kann, endet der Wettkampf (vorzeitig). Ist nach der 30. Runde kein Sieger ermittelt, endet das Match remis. Bei professionellen Wettkämpfen, in welchen ein Sieger notwendig ist, wird um eine bestimmte gerade Rundenanzahl verlängert. Hierbei wird wiederum zur Halbzeit gewechselt. Steht nach einer Verlängerung kein Sieger fest, gibt es eine weitere Verlängerung. Im E-Sports-Bereich sind zudem mehrere Wettkämpfe, die meist hintereinander im „Best-of-3“- oder „Best-of-5“-Modus ausgetragen werden, üblich. Viele Veranstalter von professionellen Turnieren erlauben den teilnehmenden Teams eine bestimmte Anzahl von Timeouts zwischen den einzelnen Runden zu nehmen.

Valve möchte, dass der Wettkampf auch von Amateuren ernst genommen wird. Darum fordert man die Spieler auf, am kompletten Spiel teilzunehmen. Fällt ein Spieler aus einem Wettkampf aus, hat er einige Minuten Zeit, um sich wieder mit dem Wettkampfserver zu verbinden. Gelingt ihm das nicht oder bricht er freiwillig ab, bekommt er eine Wettkampfsperre. Während dieser bis zu 7 Tagen andauernden Sperre darf der Spieler nicht an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen. Die Maps, auf welcher ein Spieler spielen möchte, kann dieser vorher bestimmen. Zur Auswahl stehen für offizielle Wettkämpfe die Standardmaps und die Community-Maps der jeweiligen aktuellen Operation. Anschließend wird man nach einer Suchzeit zusammen mit den anderen neun Spielern einem Server zugeteilt, dessen Einstellungen mit den Angegebenen übereinstimmen. Die Server versuchen mit Hilfe der sogenannten Skillgruppen, in welche der Spieler nach zehn Wettkampfsiegen eingeteilt wird, die Gesamtstärke beider Teams ausgeglichen zu halten. Im November 2017 wurde ein neues System vorgestellt, mit dem die Server die Spieler gemeinsam zu einem Spiel einteilen, den sogenannten Trust-Factor. Dabei analysieren die Server nicht nur das Spiel betreffende Eigenschaften wie Spielstunden, Wettkampfsiege und Ränge, sondern auch das Verhalten auf Steam allgemein. Damit soll die Zahl der Cheater und Smurfs weiter reduziert werden. Im Wettkampfmodus ist Teambeschuss (das mögliche Verwunden oder gar Töten von eigenen Teammitgliedern) und Teamkollision (eigene Teammitglieder wirken wie Hindernisse und müssen umlaufen werden) an. Letzteres kann ausgenutzt werden, um Räuberleitern zu bilden.

Gelegenheitspiel
Diese Form des klassischen Modus hat keine Bindung für den Spieler und ist für die Wettkampfvorbereitung geeignet. Dort ist eine maximale Spieleranzahl von 10 Akteuren pro Seite zugelassen. Sind die Teams quantitativ ungleichmäßig verteilt, werden die Teams ausgeglichen. Zudem haben die Spieler die Möglichkeit das Team zu wechseln. Gewonnen hat die Seite, welche als erste acht Runden gewonnen hat. Teambeschuss und Teamkollision sind abgeschaltet.

Deathmatch
Siehe auch: Deathmatch
Die mit Source eingeführte Erweiterung Deathmatch, bei der das rundenbasierte System aufgehoben wird und es lediglich darauf ankommt, in zehn Minuten möglichst viele Punkte zu erspielen, wurde am 23. Januar 2013 in Global Offensive eingeführt. Für die Eliminierung eines Gegners mit einer Schusswaffe erhält man 10-12 Punkte. Die für das Spiel gewünschte Waffe kann vom Spieler auf Wunsch festgelegt oder zufällig vom Server bestimmt werden. Das Erstechen eines Kontrahenten bringt 20 Punkte ein. Die Beihilfe (Assist) zur Neutralisierung verschafft dem Spieler sechs Punkte. Zudem kann man für die Tötung frei auf der Map herumlaufender Hühner einen Punkt je Huhn erlangen. Wird der Charakter getötet, kommt es zur Wiederbelebung. Der Spawnplatz wird zufällig ausgewählt. Mehrmals innerhalb eines Deathmatchs gibt es eine dreißigsekündige Zeit, in welcher alle Spieler für Eliminierungen mit einer in dieser Zeit angezeigten Waffe („Bonuswaffe“) sechs Zusatzpunkte erhalten. In diesen Zeiten kann man sich jeweils einmalig mit der Bonuswaffe respawnen lassen. Der Spieler mit den meisten Punkten nach den abgelaufenen 10 Minuten wird bester Spieler und gewinnt das Deathmatch.

Wettrüsten
Beim Wettrüsten wird der Spieler mit einer vorgegebenen Waffe ausgerüstet und erhält nach zwei verursachten Toden eines Gegenspielers eine andere. Dabei werden dem Spieler in vorher festgelegter Reihenfolge zuerst 3 Maschinenpistolen zugewiesen, gefolgt von 4 Gewehren, 2 Schrotflinten, 2 Scharfschützengewehren, einem schweren Maschinengewehr und 4 Pistolen. Nach 16 solcher Stufen muss er einen der Gegner mit einem goldenen Messer töten, um das Spiel zu gewinnen. Ersatzweise können die Gegner auch vorher schon mit dem Messer getötet werden. In einem solchen Fall wird der getötete Gegenspieler eine Runde rückversetzt, man selbst rückt außerdem auf die nächste Waffe vor. Die führenden Spieler beider Seiten werden für die Gegner sichtbar gemacht, wenn sie Schüsse abgeben. Wird der führende Gegner vom Spieler getötet, rückt der Spieler ebenfalls sofort auf die nächste Waffe vor. Dieser Modus wird ohne Sekundärwaffe gespielt. Bereits seit Counter-Strike 1.6 gibt es diesen Modus inoffiziell, welcher serverseitig mittels Mod realisiert wird und dort Gun Game heißt.

Zerstörung
Das Szenario der Zerstörung ist ähnlich der eines Bombenszenarios aufgebaut. Allerdings ist hier die Möglichkeit des Waffenkaufs nicht möglich, da die Waffen nach einer festgelegten Reihenfolge vorgegeben werden. Eine Sekundärwaffe gibt es nicht. Zudem gibt es in der Zerstörung nur einen Bombenplatz. Gespielt wird im Modus 5 gegen 5. Durch die Tötung von einem oder mehr Gegenspielern erhält man in der nächsten Runde eine neue Waffe. Nach zehn Runden werden die Teams gewechselt. Dieser rundenbasierte Spielmodus endet regulär nach zwanzig Runden; wenn eine Mannschaft elf Punkte hat, gewinnt sie, da die andere Seite nicht mehr aufholen kann. Steht nach zwanzig Runden kein Sieger fest, endet die Zerstörung unentschieden.

Fortnite

Fortnite

GAMES, SHOOTER, SURVIVAL

Modi

Rette die Welt
Nach einer globalen Katastrophe sind 98% der Menschheit verschwunden und stattdessen streunen Zombies durch die Gegend.
Der Spieler und (wenn vorhanden) sein Team sollen eine Basis errichten und diese verteidigen.
Man kann diesen Modus auch alleine spielen. Dieser Modus ist kostenpflichtig.

Battle Royale
Ein Duo-Modus wurde eingeführt, hier treten wie im Duo-Modus von PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG)
nur Zweierteams gegeneinander an. Der Modus steht nicht weltweit zur Verfügung, Europäer haben aber Zugriff.
Außerdem gibt es einen Solo- und einen Team-Modus.

Wie in PUBG existieren Supply Drops, also abgeworfene Kisten mit besonders guten Items.
Epic hatte bereits mit Supply Drops experimentiert, jetzt sollen sie dauerhaft in Spielen für heiß umkämpfte Zonen sorgen.

Fortnite kündigte Patches an, mit denen keine Präzisionsschüsse aus großer Entfernung mit einer Handfeuerwaffe (Pistole) mehr möglich sein sollen.
In den Vorratslieferungen findet man seltene Waffen und Gegenstände, die man in heiklen Situationen gebrauchen kann.

Im Januar 2018 veröffentlichte Epic Games ein umfangreiches Update, mit dessen Hilfe man mehrere Änderungen an der Karte vorgenommen hat.
Es wurden neue Orte hinzugefügt und Biome eingeführt, sodass weitere Gameplaymöglichkeiten und eine größere Abwechslung entstehen.

DayZ

DayZ

GAMES, MMORPG, SHOOTER, SURVIVAL

DayZ

DayZ ist ein Open-World-Spiel des Genres Survival Horror, es gibt keine Spielziele im eigentlichen Sinne. Das einzige Ziel ist es, sich durchzuschlagen, um zu überleben.

Der Spieler muss sich durch die 225 km² große Spielwelt zumeist möglichst leise bewegen, da beim Gehen oder Laufen Lärm erzeugt wird, was sich in der Nähe aufhaltende Zombies anzieht. Auch laute Schüsse erregen die Aufmerksamkeit der Zombies. Durch schallgedämpfte und lautlose Waffen wie z. B. Beil, Stemmeisen oder Armbrust kann sich der Spieler jedoch auch verteidigen, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Auf weiten Ebenen ist man besser für Zombies sichtbar; Ducken oder Kriechen verringert die Sichtbarkeit. Wird ein Überlebender verletzt, so muss er seine Wunden verbinden und bei hohem Blutverlust von einem anderen Spieler eine Transfusion verabreicht bekommen. Knochenbrüche müssen mit Morphium, oder einer Schiene aus Holzstöcken und Verbandmaterial versorgt werden. Nach heftigen Kämpfen und schweren Verletzungen kann der Spieler Panik oder Schmerzen bekommen. Panik wird durch ein Symbol dargestellt, während Schmerzen zu starkem Zittern führen, welches das Zielen mit der Waffe enorm erschwert. Schmerzen können mit Schmerzmitteln behandelt werden. Zudem ist es möglich, sich zu erkälten und Fieber zu bekommen. Um sich aufzuwärmen bzw. zu genesen, lassen sich Lagerfeuer entfachen, Heat Packs oder vorsorglich warme Kleidung benutzen, sofern man diese findet. Zusätzlich ist der Spieler gezwungen, regelmäßig zu essen und zu trinken, um nicht zu verhungern oder zu verdursten.

Das weitläufige Terrain wird nach Süden und Osten hin durch Meer begrenzt. Überschreitet der Spieler die Grenze nach Norden oder Westen, so betritt er eine monotone Graslandschaft, die keine Spuren von Zivilisation oder Vegetation mehr aufweist. Da der Spieler in dieser endlosen Einöde auch keine Nahrung mehr auffindet, ist er früher oder später zur Umkehr gezwungen. In der Spielwelt gibt es Wettereffekte, welche auch Einfluss auf das Spielgeschehen haben. Bei Regen sinkt langsam die Körpertemperatur, was eine Erkältung oder Krankheiten wie Cholera, Dysenterie und Hepatitis hervorrufen kann; bei Sonne erwärmt sich der Spielcharakter. Des Weiteren gibt es Tag- und Nachtwechsel. Bei Nacht sorgen Taschenlampen, Bengalfeuer, Leuchtstäbe oder Nachtsichtgeräte für Sicht, wobei erstere wiederum ungewollte Aufmerksamkeit erregen können.

Kommunikation mit anderen Spielern ist mittels einer Textchat- und Sprachchatfunktion oder mittels Handzeichen möglich.

Der Tod der Spielfigur ist permanent. Der Spieler verliert seine Ausrüstung und fängt wieder bei Null an. Da die Leiche der Spielfigur jedoch nicht verloren geht, können sämtliche Gegenstände wieder aufgenommen werden, sofern dies nicht bereits ein anderer Spieler getan hat oder die Leiche verschwunden ist (ugs. despawnt).

GTA V

GTA V

GAMES, SHOOTER

GTA Online

Es gibt mit Grand Theft Auto Online einen Multiplayer-Modus, der mit Max Payne 3 vergleichbar ist und von Rockstar Games als eigenständiges Spiel beworben wird, aber ausschließlich mit dem Hauptspiel erhältlich ist.

In diesem Modus gibt es nur eine lose Handlung, welche zeitlich vor GTA V angesiedelt ist. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Kriminellen, der sich mit illegalen Jobs über Wasser hält und dabei verschiedene Personen kennenlernt (so auch z. B. Trevor). Der Charakter spricht dabei (wie in früheren GTA-Spielen) kein Wort.
Zu Beginn erstellt man mit einem Editor seinen eigenen Charakter. Dabei hat man wie schon im Online-Modus von GTA IV die Möglichkeit, mit einem weiblichen Charakter zu spielen. Neben der Optik kann man auch noch ein paar Punkte auf Stärke, Ausdauer usw. verteilen.
Nach dem Erstellen erfolgt ein langes Intro-Video sowie ein vorgefertigtes Tutorial, welches zu durchlaufen ist. In diesem wird dem Spieler die Online-Welt vorgestellt, welche sich in einigen Punkten von GTA V unterscheidet.

Ist das Tutorial abgeschlossen, steht einem die Online-Welt offen und es gibt keinen roten Faden mehr. Man erhält in regelmäßigen Abschnitten Missionen per SMS, welche man entweder alleine oder mit mehreren Mitspielern erledigen kann. Zudem gibt es auf der ganzen Karte viele Bereiche, in denen man Rennen, Deathmatches, Last Team Standings, Fallschirmsprüngen oder auch Armdrück-Wettbewerben beitreten oder sie selber hosten kann.

Weitere Möglichkeiten sind der Besuch von „Ammu-Nation“ (zum Kaufen und Modifizieren von Waffen), der Besuch eines Kleiderladens (zum Anpassen der Kleidung), der Besuch eines kleinen Shops (um Getränke, Snacks und Zigaretten zu kaufen oder den Laden auszurauben), der Besuch einer „Los Santos Customs“-Werkstatt (um sein Fahrzeug zu modifizieren), der Besuch eines Friseursalons (zum Anpassen der Frisur, des Bartes und des Make-Ups), der Besuch eines Tattoo-Shops (zum Anpassen der Tätowierungen) und der Kauf von Fahrzeugen oder Immobilien / Garagen. Diese können per Internet (im Spiel auf dem Smartphone/Laptop) gekauft werden, wobei es ein Fahrzeug (den Elegy RH8 – ein Fahrzeug auf Basis des Nissan GT-R), gratis zu bestellen gibt, sobald man Mitglied im Rockstar Social Club ist. Seit dem Festive Surprise Event-DLC konnte man drei Immobilien besitzen. Derzeit kann man sechs Immobilien mit insgesamt bis zu maximal 60 Garagenstellplätzen für eigene Fahrzeuge besitzen.

Außerdem kann man einer Crew beitreten oder selber eine auf der Homepage des Rockstar Social Clubs erstellen. Danach ist es möglich, das Crew-Logo auf den Fahrzeugen und der Kleidung zu tragen, sowie Kleidung und Fahrzeuge in der Crew-Farbe zu lackieren. Crew-Mitglieder werden zudem in der Crew-Farbe auf der Minikarte angezeigt und man hat neben dem normalen Rang nun auch einen Crew-Rang. Es ist möglich, bis zu fünf Crews beizutreten, wobei immer nur eine aktiv geschaltet ist.

Das Ziel ist es, im Rang mit Erfahrungspunkten, welche man aus den genannten Aktivitäten erhält, aufzusteigen und damit Tattoos, Kleidung, Waffen und Tuningteile freizuschalten sowie damit Geld zu verdienen, welches man in Immobilien, Fahrzeuge, Tattoos, Kleidung, Waffen und Munition investiert oder welches man einfach im freien Modus ausgeben kann (z. B. indem man auf einen anderen Spieler ein Kopfgeld aussetzt). Die Grenze ist dabei erst bei Rang 8000 erreicht, wobei man schon mit Erreichen des Ranges 120 die letzte Belohnung (die Mini-Gun) freischaltet.

Die Fahrzeuge können mit steigendem Rang optisch immer mehr modifiziert werden. Dabei ist es egal mit welcher Fahrzeugklasse man Rennen gewinnt, die Motortuningteile werden in allen Klassen freigeschaltet. Seit dem Release sind sechs kleine, kostenlose DLCs bzw. Updates herausgekommen. Diese beinhalten neue Fahrzeuge, welche man bestellen kann, neue Waffen, neue Frisuren und Kleidungen als auch neue Jobs bzw. Missionen. Anfang März 2015 wurde das Heist DLC veröffentlicht. Durch das DLC haben Spieler Zugang zu den neuen „Heists“ bzw. Banküberfällen, unter anderem wurden zahlreiche Autos und Waffen hinzugefügt, welche der Spieler nach Beenden bestimmter Heist-Missionen erwerben kann.

Des Weiteren ist ein ebenfalls kostenfreier Creator-Modus implementiert. In diesem Modus kann man selber Rennen, Deathmatches und Capture-Missionen erstellen und diese dann mit der Welt teilen. Die besten werden von Rockstar verifiziert und erscheinen dann weltweit neben den originalen Rockstar-Rennen, Deathmatches und Capture-Missionen.

Call of Duty

Call of Duty

GAMES, SHOOTER

Call of Duty

Hauptspiel

Das Spiel erzählt keine zusammenhängende Hintergrundgeschichte. Der Spieler übernimmt vielmehr episodenhaft die Rolle von Soldaten verschiedener alliierter Nationen und kämpft in teils erfundenen, meist aber in historischen Schlachten. Auf Seiten der Amerikaner ist man so an der großen Invasion der Normandie (Operation Overlord) beteiligt. Als Brite erobert und verteidigt man die Pegasusbrücke (Operation Tonga) und sabotiert das Schlachtschiff Tirpitz. In der abschließenden Kampagne steuert man einen sowjetischen Soldaten, der die Deutschen wieder aus Stalingrad vertreiben muss – diese Szenerie ist dem Film Duell – Enemy at the Gates entlehnt, bei dem man ebenfalls auf einem unter Beschuss stehenden Boot über die Wolga in die Ruinenstadt gefahren wird. Das Spiel endet mit dem Hissen der roten Flagge auf dem Reichstagsgebäude.

Die Atmosphäre in Call of Duty wird von einigen Spielemagazinen (GameStar, PC Games) als sehr gut bewertet. So wurden zum Beispiel die Geräusche der Waffen bei eigens durchgeführten Probeschießen der Originale aus dem Zweiten Weltkrieg aufgezeichnet. Call of Duty wurde mehrfach mit dem Titel „Game of the Year“ ausgezeichnet.

Call of Duty hat einen Mehrspieler-Modus, um im Netzwerk gegen und mit anderen menschlichen Teilnehmern zu spielen. Im Mehrspieler-Modus ist auch die Seite der Achsenmächte spielbar. Die Spielmodi sind: Deathmatch (jeder gegen jeden), Team Deathmatch (zwei Teams gegeneinander), Search and Destroy (ein Team muss einen Auftrag erledigen, das andere diesen Auftrag verhindern, etwa das Legen und Zünden einer Bombe, ähnlich Counter-Strike), Retrieval (ein Team versucht, ein Objekt zu stehlen und zu seiner Basis zu bringen) und Behind Enemy Lines (ein alliiertes Team tritt gegen eine Überzahl von Spielern des Achsenteams an und versucht, möglichst lange zu überleben. Derjenige Spieler auf Seite der Achsenmächte, dem es gelingt, einen Alliierten zu erschießen, tauscht mit diesem die Rolle). Die Karten sind oft Abwandlungen der Einzelspieler-Missionen. Daher ist es auch im professionellen E-Sport-Bereich anzutreffen. Der Mehrspieler-Modus dieser Version wird auf Wunsch von der Anticheat-Software PunkBuster überwacht.

Viele der Entwickler entstammen dem Team, welches Medal of Honor: Allied Assault entwickelt hat, welches wiederum zu großen Teilen auf dem Film Der Soldat James Ryan basiert.